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Code, Coffee & Culture: Meine ersten 2 Wochen als Digital Nomad in Chiang Mai 🇹🇭💻

Zwei Wochen sind in Chiang Mai vorbei und was soll ich sagen? Ich hab mich verliebt in diese Stadt. Ok, kann natürlich daran liegen, dass ich davor nur Bangkok gekannt habe. Aber auch im Nachhinein, nachdem ich Koh Samui, Koh Phangan und Koh Tao besucht habe, steht für mich fest: Wer als Digital Nomad in Chiang Mai arbeiten möchte, findet hier eine der lebenswertesten Städte überhaupt. Hier sind meine ehrlichen Meinungen nach 2 Wochen.

Alle Spots auf einen Blick: Kein Bock, ewig nach den Adressen zu googeln? Ich habe dir meine kompletten Highlights aus diesem Beitrag auf einer interaktiven Karte zusammengefasst.

👉 Hier geht’s direkt zu meiner Chiang Mai Map

💸 Budget: Wie günstig ist es wirklich?

🛏️ Unterkunft

Kommen wir erstmal zu den Kosten. In Chiang Mai war ich mit zwei Freunden unterwegs. Da reduziert man die Kosten der Unterkunft natürlich deutlich. Wir waren insgesamt in 3 verschiedenen Unterkünften, was den Grund hatte, dass wir unseren Aufenthalt in Chiang Mai spontan verlängert haben.

  • Unterkunft 1: Ein Apartment im Gebäudekomplex mit Fitnessstudio und Pool auf dem Dach. Mega cooles Hotel mit super Aussicht. Das Fitnessstudio war natürlich nicht das Beste und für meinen Teil haben mir die Calisthenics Tower gefehlt. (Kosten für mich: ca. 137 Euro für 7 Nächte)
  • Unterkunft 2: Weniger luxuriös, aber dafür lag sie mitten in Nimman, dem Digital-Nomad-Viertel schlechthin. Hier gibt es viele laptopfreundliche Cafés und Coworking Spaces. Ich liebe diese Gegend einfach! (Kosten für mich: ca. 57 Euro für 3 Nächte)
  • Unterkunft 3: Ein Low-Budget-Hotel für (Kosten für mich: 39 Euro für 3 Nächte), weil wir auf die Schnelle nichts anderes gefunden haben.

Mein Gesamt-Budget für Unterkünfte lag am Ende bei ca. 233 Euro für 2 Wochen.

🛵 Transport: Von A nach B kommen

In Chiang Mai kommt man am besten mit Grab von A nach B. Für Grab bezahlt man teilweise wenige Cents für kurze Strecken. Falls du dich sicher fühlst, dann ist ein eigener Roller natürlich noch mal flexibler.

Für die typischen Touri-Places außerhalb von Chiang Mai kann man auch Gruppentouren verwenden. Man kauft sich die Tickets online, wird an einer bestimmten Stelle abgeholt und später wieder abgesetzt. Was ich aber sehr empfehlen kann: Mietet euch für einen Tag ein Auto! Das haben wir gemacht und wir hatten einen super Roadtrip (dazu unten mehr).

  • Grab Bike: ca 0,80 Euro pro Fahrt
  • Auto mieten: 72 Euro für ein Tag

🍜 Essen & Night Markets

Thailand und speziell auch Chiang Mai sind super günstig. Aber auch hier gibt es “teure” Spots. Die sind natürlich nicht zu vergleichen mit Deutschland, aber auf die Masse gesehen, kann man hier trotzdem viel Geld ausgeben.

Viele haben immer zu viel Respekt davor, Essen von den lokalen Ständen zu probieren. Aber macht es! Ihr werdet das beste Essen eures Lebens genießen. Ich war mehrmals bei meiner Suppenlady, die mir die beste Nudelsuppe gekocht hat für nur 50 Baht (1,36 Euro). Es gibt hier so viele lokale Restaurants, die mit so viel Liebe geführt werden. Als Deutscher wirst du diese Überfreundlichkeit und Herzlichkeit gar nicht gewohnt sein. Also sei gewarnt.

Sehr zu empfehlen sind die Nachtmärkte, die in ganz Chiang Mai verteilt sind. Mein Favorit ist der Kalare Night Market im östlichen Teil von Chiang Mai. Dort fand ich den Vibe am besten. Es gibt jeden Abend Live-Musik und extrem viele Stände, wo du wirklich alles findest:

  • Mango Sticky Rice: ca. 100 Baht (2,73 Euro)
  • Spieße: ca. 25 Baht (0,68 Euro, gerade die haben es mir angetan!)
  • Pad Thai: ca. 100 Baht (2,73 Euro)
  • Cocos Eis: ca. 80 Baht (2,18 Euro)
  • Suppenlady Suppe: 50 Baht (1,36 Euro)

☕️ Kaffee Kultur & Laptop-Arbeit

Ich bin normalerweise kein reiner Kaffeetrinker. Bei mir sind es eher die Kaffee-Mix-Getränke, Caramel-Macchiato, Matcha-Latte etc. Aber mein Barista-Kumpel, der dabei war, ist ausgeflippt, wie viele gute Cafés es hier gibt. Und ich sehe es auch: Die Qualität, die hier geboten wird, ist atemberaubend. Und ich konnte es kaum glauben: Wenn der Kaffee gut ist und die Baristas wissen, was sie da machen, dann schmeckt auch mir der reine Kaffee.

Ich hab’s geliebt, durch die Stadt zu laufen, Cafés für Twork zu scouten und dort zu arbeiten.

👉 Falls du wissen möchtest, welche Cafés sich am besten zum Arbeiten eignen, schau dir meinen Work Cafe Chiang Mai Guide an.

🗺️ Die besten Areas in Chiang Mai

Für mich reicht es meistens aus, einfach durch die Stadt zu laufen und mir neugierig das anzuschauen, was ich interessant finde. Das sind meist Cafés, Tempel oder große Plätze.

  • Nimman: Eher der westlich geprägte Teil von Chiang Mai. Eine Menge Cafés, Coworking Spaces, Shops zum Stöbern und extrem viele Digital Nomads. Hier ist es natürlich etwas teurer.
  • Die Altstadt (Old City): Ist im kompletten Quadrat umrandet vom historischen Wassergraben und den restlichen Stadtmauern. Die alleine lohnen sich schon anzuschauen. Die Innenstadt selbst ist voll mit kleinen Gassen und Tempeln. Hier lohnt es sich, mal durchzulaufen, auch wenn es preislich oft etwas höher liegt. Am südlichen Rand gibt es auch einen Nachtmarkt, von dem ich aber kein so großer Fan war.
  • Der Osten & Südosten: Im östlichen Bereich der Stadtmauern ist am meisten erhalten. Dort gibt es einen großen Platz für Veranstaltungen und Konzerte. Auch abseits der Mauern im (Süd-)Osten gibt es einiges an Cafés und lokalem Streetfood. Hier findet man auch meinen Lieblings-Nachtmarkt (Kalare).

🌿 Das Umland von Chiang Mai (Roadtrip!)

Mietet euch ein Auto für das Umland. Es lohnt sich. Zuerst haben wir den Wat Phra That Doi Suthep besichtigt – ein sehr schöner Tempel mit einem grandiosen Blick auf Chiang Mai.

Dann hat es uns zum Mae Sa Wasserfall verschlagen. Man kann bis zur Quelle hochwandern und dort teilweise baden. Wir waren nicht zur Regenzeit dort, also wurde nicht viel gebadet. Zur Mittagszeit haben wir zufällig am Straßenrand ein unscheinbares Schild gesehen und dadurch eines der schönsten und ruhigsten Restaurants überhaupt gefunden. Geführt von einer Familie, inmitten eines Blumenfeldes, waren wir die einzigen Gäste dort.

Wir haben dort eine ganze Weile verbracht, bevor wir weiter Richtung Mon Jam gefahren sind. Das war allerdings nur ein kurzer Besuch, weil dort fast jedes Café und jeder Feldarbeiter Eintritt oder Geld verlangte. An einem anderen Tag sind wir noch mit einem Tour Bus zu den Sticky Waterfalls gefahren. Kann ich ebenfalls extrem empfehlen!

🏁 Fazit: Lohnt sich Chiang Mai als Digital Nomad?

Absolut. Chiang Mai liefert genau das ab, was man sich unter dem idealen Remote-Work-Leben vorstellt: Exzellentes (und günstiges!) Essen, eine herzliche Kultur, eine riesige Community und fantastischer Kaffee.

Gerade als Entwickler verbringe ich viel Zeit am Rechner, und die Stadt bietet dafür die perfekte Infrastruktur. Aber genau hier liegt auch die Herausforderung: Zwischen all den coolen Spots den richtigen Platz zum Coden zu finden – mit gutem Stuhl, Steckdose und starkem WLAN – kann nerven kosten. Das hat mir nur noch mehr gezeigt, dass eine App wie Twork hier Gold wert ist.

Chiang Mai, ich komme definitiv wieder.

👉 Du willst wissen, wo man am besten produktiv arbeitet? Dann lies hier weiter: [Link zu Blogpost 2: Work Cafe Chiang Mai] oder [Link zu Blogpost 3: Coworking Space Chiang Mai].

🗺️ Meine Chiang Mai Hotspots auf einen Blick

Ich weiß selbst, wie nervig es ist, sich die ganzen Adressen aus verschiedenen Blogs mühsam zusammenzusuchen. Deshalb habe ich euch meine absoluten Favoriten, von der 1,50 € Suppenlady bis zum perfekten Work Café, hier auf einer interaktiven Karte markiert. Fühlt euch frei, die Map mit anderen Nomads zu teilen oder sie einfach direkt auf eurer eigenen Website oder eurem Blog einzubetten. Sharing is caring! ✌️

Alle Cafés immer dabei

Über Twork

Hi, ich bin Martin,

ich bin der Gründer von Twork und ich liebe es, in Cafés zu arbeiten. Bei Kaffee und Kuchen kam mir die Idee, Cafés zu sammeln und eine Café-Coworking-Community aufzubauen.

Ich möchte eine Lösung schaffen, die Menschen dabei hilft, die besten Orte zum Arbeiten mit dem Laptop zu finden. Diese Website und die App sind aus meiner eigenen Erfahrung entstanden, und nun möchte ich sie mit dir teilen.

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